Die generative Software-Plattform für Geotechnik
Ihre Daten bleiben Ihre Daten.
Die Software wächst mit Ihren Aufträgen.
Bohrungen, Baugruben, Messreihen: firmeninterne Daten treffen im Browser auf die amtlichen Daten der Schweiz. Drei Wege führen zum Bild — von Hand, per Assistent oder über ein Ticket an die Entwicklung. Auf allen drei gilt dieselbe Regel.
Unter keinen Umständen werden Ihre Daten an eine KI verfüttert.
Die KI liefert Anleitungen und stellt Werkzeuge ein. Das Rechnen und Zeichnen macht *Core — im Browser, auf Ihrem Gerät, gegen Ihren eigenen Server. Ohne Cloud-Zwang.
Ihre Daten gehören Ihnen — ausser Sie machen sie selbst öffentlich.
Zwei Datenwelten, eine Regel
Was von Ihnen kommt, was vom Bund kommt — und wohin es geht
Die Grafik zeigt den ganzen Weg: zwei Quellen, drei Bedienwege, ein Rechenkern, ein Bild. Die KI steht bewusst ausserhalb des Datenflusses.
Drei Wege zum Bild
Von Hand, per Assistent, per Ticket — und jedes Mal rechnet *Core bei Ihnen
Alles von Hand einstellen
Kanton wählen, Punkt setzen, Schnitt schieben, Karten aus dem amtlichen Katalog stapeln, Blatt und Massstab wählen. Jede Einstellung ist sichtbar und umkehrbar; die geführte Demo zeigt den Weg in fünf kurzen Kapiteln.
Den Assistenten bitten
Sie schreiben, was Sie wollen — in den roten Knopf unten links, der der Assistent ist. Die KI (Claude, in der Testphase das stärkste Modell, mit Rückfall auf kleinere) versteht den Auftrag, sucht die passenden amtlichen Ebenen, löst den Ort auf und gibt geprüfte Einstellungen zurück. Bevor etwas gerechnet wird, fasst er zusammen und fragt. Bei «Wie stelle ich … ein?» fährt ein sichtbarer Cursor zum Bedienelement, öffnet den Abschnitt und sagt einen Satz dazu. Der Server lässt nur zu, was auf einer festen Liste steht.
GeoPDF mit Lärm bei Tag und Nacht und Personenverkehr, Mittelpunkt Bahnhofstrasse 8 Goldau, 1:25'000, A4 hoch, Titel «Projektstudie 2027»
Horizontaler Schnitt durch Grünweg 1 Winterthur — dann ein Bohrprofil
Schatten der Anton-Graff-Strasse 17 am 1. September um 18:30, 0.5 m, KatasterEin Ticket auslösen
Kann die App etwas nicht, fragt der Assistent, wofür Sie es brauchen, und eröffnet ein Ticket mit Nummer und Kontext. Die Entwicklung entscheidet zeitnah: eingebaut, abgelehnt mit Begründung, oder Alternative, der Weg, der heute schon geht. Die Antwort kommt per Mail und erscheint im Assistenten.
Die Datengrenze, nachprüfbar
Was die KI sieht — und was sie nie sieht
Das bekommt die KI
- Ihre Frage im Wortlaut und die letzten Nachrichten des Gesprächs
- Den Namen der Seite, auf der Sie stehen (z. B. «Bohrprofil»)
- Den Sitzungs-Punkt: eine Adresse oder Koordinate
- Treffer aus dem öffentlichen swisstopo-Katalog und das Handbuch der Anwendung
- Den Stand Ihrer Tickets
Und nicht die KI, sondern der Betreiber bekommt: Ihre 👍/👎 unter den Antworten und das Protokoll jeder Frage (Modell, benutzte Werkzeuge, erkannte Grenzen) — daraus entscheiden wir, ob ein stärkeres Modell oder eine Verbesserung der Software nötig ist.
Das bekommt sie nie
- Ihre Bohrungen, Messreihen, Baugrubenpläne
- Ihre Modelle, GLB-Dateien, Fotos, CSV- und GeoJSON-Ebenen
- Die Kantonsmodelle und ihre Schichtdaten
- Ihre Exporte, Pläne, Merklisten
- Konten, Namen, Firmen anderer Nutzer
Nachprüfbar im Quellcode des Dienstes: der Assistent hat genau fünf Werkzeuge (Seite zeigen, Element markieren und zeigen, Ebenen im Katalog suchen, Aktion ausführen, Wunsch als Ticket notieren); Orte werden serverseitig geprüft, jede Ausführung gegen feste Listen. Eigene Dateien werden im Browser gelesen — ein GLB-Modell etwa direkt aus der Datei in die Szene, ohne Umweg über einen Dienst.
Warum «generativ»
Software, die mit Ihren Aufträgen wächst — nicht mit dem Release-Kalender
Klassische Software wird einmal im Jahr aktualisiert, und mit etwas Glück kann sie danach ein bisschen mehr. Eine interne Programmierung kann alles, aber Kosten und Ressourcen entscheiden, was tatsächlich gebaut wird. Die generative Plattform nimmt den Wunsch dort auf, wo er entsteht: im Werkzeug, im Moment des Auftrags.
| Klassische Fachsoftware | Interne Programmierung | Generative Plattform | |
|---|---|---|---|
| Neue Funktion | mit dem nächsten Jahres-Release, falls sie es auf die Roadmap schafft | wenn Budget und Personal frei sind | als Ticket aus dem Werkzeug heraus, Entscheid zeitnah |
| Wer entscheidet | der Hersteller | Ihre IT-Leitung | Sie stellen den Antrag mit Begründung, die Entwicklung antwortet in drei klaren Zuständen |
| Wem gehört die Funktion | dem Hersteller, Sie mieten sie | Ihnen, samt Wartungslast | allen — Open-Source-Gedanke: was gebaut wird, steht jedem Konto offen |
| Exklusiv nötig? | Sonderwunsch, meist unmöglich | ja, das ist der Normalfall | möglich als exklusiver Fork, gebunden an Lizenz und Konto (Vertragsfrage) |
| Ihre Daten | je nach Anbieter in dessen Cloud | bei Ihnen | bei Ihnen — Browser und eigener Server, nie bei einer KI |
| Wenn es nicht geht | Support-Ticket, Antwort irgendwann | Backlog | ehrliche Antwort mit Alternative — oder das Modul |
Ein Ticket ist ein Versprechen auf eine Antwort, nicht auf den Einbau. Zwei Modelle: Der Auftraggeber bezahlt den Einbau und schenkt die Funktion der Allgemeinheit — Open Source, der Standard — oder er braucht sie ausschliesslich für sich (etwa den Import sensibler Daten in einem eigenen Format) und erhält einen exklusiven Fork im Rahmen seines Vertrags.
Konkret für Geotechniker
Sechs Werkzeuge, sechs Fragen aus dem Alltag
«Wie mächtig ist die Molasse unter dem Baufeld, und wo hört das Gemessene auf?»
Kantonsmodell drehen, horizontal und lotrecht schneiden, Isopachen einer Einheit als Karte, Umschaltung gemessen / gerechnet mit Messdaten-Anteil je Schicht. Amtliche Karten fallen auf Oberfläche und Schnittflächen.
«Was steht am Grünweg 1 an, und wie viel Fels kommt bei Sohlenkote 432 m?»
Virtuelles Bohrprofil und Querschnitt A–B am Punkt; Baugrube auf der AV-Parzelle mit Volumen Locker/Fels und Lastwagenfahrten. PDF, PNG, CSV. Eigene Bohrungen als CSV (mit Konto): Marker auf der Karte, Säulen im 3D-Modell, und die nächste Bohrung wird Säule neben Säule mit dem Modell verglichen — Fels-Tiefe laut Modell, laut Bohrung, Abweichung. Die Daten gehören dem Konto; niemand sonst sieht sie.
«Welche Einheit liegt an dieser Böschung, und was heisst das für die Standsicherheit?»
Geologischer Atlas 1:25'000 in bester Auflösung auf dem 0.5-m-Gelände, jede Einheit per Klick erklärt. Fürs Feld: Rechteck wählen, Punkt setzen, lesen.
«Wirft der Neubau am 21. Dezember um 15 Uhr Schatten auf die Nachbarparzelle?»
swissALTI3D 0.5 m (auf Wunsch mit Bewuchs), echte Gebäude mit Dachformen, Sonnenlauf nach Datum und Uhrzeit, Kataster oder GeoCover als Projektion. Eigene GLB-Modelle des Bauvorhabens direkt aus der Datei in die Szene.
«Ein A3 quer 1:2'000 mit Kataster, Grundwasserschutz und Gefahrenkarte — für die Eingabe.»
Amtliche Ebenen von Bund und Kantonen stapeln, Deckkraft und Weiss-Stanzung je Ebene, Legende als eigene GeoPDF-Ebene. Export als GeoPDF, QGIS-Projekt mit GeoTIFF, Illustrator-SVG. Distanz, Fläche, Höhenprofil aus dem 0.5-m-Modell.
«Auf der Baustelle gibt es kein Netz.»
Ein kleines Python-Skript auf Ihrem Rechner hält Karten, Gelände und Gebäude lokal vor: flüssiger, offline-fähig, grössere Bereiche auf Vorrat. Betrieb des Dienstes im eigenen Haus oder bei einem Schweizer Hoster; Backup und Wiederaufbau dokumentiert.
Konto anlegen — der Assistent ist inklusive.
Lesen braucht kein Konto. Wer sich mit einer E-Mail-Adresse anmeldet, bekommt den Assistenten, die Merkliste und den Ticket-Weg dazu. Ihre Daten bleiben dabei, wo sie sind.