VISTACORE · DEMO

Vom Handy ins Ortsmodell — Scans, Fotos und SketchUp

Drei Wege, eigene Aufnahmen in das 3D-Ortsmodell einzupflegen. Alles hier Gezeigte läuft live in dieser Demo — mit dem eigenen Smartphone oder Dateien vom Arbeitsplatz.

1 Aufnehmen→ 2 Hochladen→ 3 Putzen→ 4 Platzieren→ 5 Im Ortsmodell
Beispiel 1 · Punktwolke

Handy-Scan als Punktwolke einpflegen

Mit einer Scan-App wie Scaniverse wird ein Gebäude oder Platz abgelaufen und als PLY-Datei exportiert. Auf der Foto-Seite hochladen — bis 400 MB; Gaussian-Splat-Dateien werden dabei automatisch zu einer schlanken Punktwolke verdichtet und richtig aufgestellt.

In der Punktwolken-Werkstatt wird aufgeräumt: ein Quader mit ziehbaren Seitenflächen wählt den Kern aus, ein Klick entfernt alles ausserhalb, ein zweiter die einsamen Streupunkte.

Zum Schluss im Ortsmodell platzieren: ein Referenz-Kubus zeigt die Lage, Drehen und Schieben bis alles sitzt, speichern — der Scan steht georeferenziert im Modell.

altstadt.ply · 1.8 Mio Punkte → 240 000 Quader: Griffe je Seite invers = Kern behalten x— y— z— SketchUp-Achsenfarben Beispiel — fiktive Demonstrationsdaten
Werkstatt: Quader wählt den Kern, Streupunkte fliegen raus
Beispiel 2 · Fassadenfoto

Foto aufnehmen und auf die Fassade projizieren

Die Foto-Seite nimmt das Bild direkt mit Standort und Blickrichtung auf; Galerie-Bilder funktionieren ebenso — die Lage steckt in den EXIF-Daten, auch bei HEIC vom iPhone.

Der Lageplan zeigt jeden Kamerastandort mit Blickfächer auf der Karte; im Ortsmodell erscheint das Foto zuerst als Leinwand vor dem Gebäude und wird dann auf die Fassade projiziert.

Wo die Automatik nicht reicht — Schrägdächer, Bäume davor — hilft die manuelle Zuordnung: Fassadenseite anklicken, Trapez auf dem Foto aufziehen, die Entzerrung wird gerechnet.

Lageplan: Standort + Blickfächer Projektion Trapez → entzerrt Beispiel — fiktive Demonstrationsdaten
Zwei Darstellungen: Lageplan mit Fächer, Projektion im 3D
Beispiel 3 · SketchUp

SketchUp-Modell importieren

In SketchUp das Modell über «Datei → Exportieren → 3D-Modell» als GLB sichern — das offene Standardformat, das VistaCore direkt liest.

Im Ortsmodell unter «Import → Modell-Import» die Datei wählen: mit den Reglern drehen, skalieren und in die richtige Lage schieben, dann speichern. Wer mag, gibt dem Modell die Koordinaten gleich mit — die kleine Konvention extras.lv95 ist in der Schnittstellen-Doku beschrieben, dann steht es beim Laden sofort am richtigen Ort.

So wandern Projektstudien, geplante Bauten oder historische Rekonstruktionen ins Ortsbild — und lassen sich mit Sonnenstand und Schatten zu jeder Stunde prüfen.

haus.skp → haus.glb → E 2707150 / N 1280420 · extras.lv95 Beispiel — fiktive Demonstrationsdaten
GLB aus SketchUp, georeferenziert im Gelände
Foto-Seite öffnen (Handy) → Ortsmodell öffnen Schnittstellen & Formate Broschüre PlanaCore