Vom Handy ins Ortsmodell — Scans, Fotos und SketchUp
Drei Wege, eigene Aufnahmen in das 3D-Ortsmodell einzupflegen. Alles hier Gezeigte läuft live in dieser Demo — mit dem eigenen Smartphone oder Dateien vom Arbeitsplatz.
Handy-Scan als Punktwolke einpflegen
Mit einer Scan-App wie Scaniverse wird ein Gebäude oder Platz abgelaufen und als PLY-Datei exportiert. Auf der Foto-Seite hochladen — bis 400 MB; Gaussian-Splat-Dateien werden dabei automatisch zu einer schlanken Punktwolke verdichtet und richtig aufgestellt.
In der Punktwolken-Werkstatt wird aufgeräumt: ein Quader mit ziehbaren Seitenflächen wählt den Kern aus, ein Klick entfernt alles ausserhalb, ein zweiter die einsamen Streupunkte.
Zum Schluss im Ortsmodell platzieren: ein Referenz-Kubus zeigt die Lage, Drehen und Schieben bis alles sitzt, speichern — der Scan steht georeferenziert im Modell.
Foto aufnehmen und auf die Fassade projizieren
Die Foto-Seite nimmt das Bild direkt mit Standort und Blickrichtung auf; Galerie-Bilder funktionieren ebenso — die Lage steckt in den EXIF-Daten, auch bei HEIC vom iPhone.
Der Lageplan zeigt jeden Kamerastandort mit Blickfächer auf der Karte; im Ortsmodell erscheint das Foto zuerst als Leinwand vor dem Gebäude und wird dann auf die Fassade projiziert.
Wo die Automatik nicht reicht — Schrägdächer, Bäume davor — hilft die manuelle Zuordnung: Fassadenseite anklicken, Trapez auf dem Foto aufziehen, die Entzerrung wird gerechnet.
SketchUp-Modell importieren
In SketchUp das Modell über «Datei → Exportieren → 3D-Modell» als GLB sichern — das offene Standardformat, das VistaCore direkt liest.
Im Ortsmodell unter «Import → Modell-Import» die Datei wählen: mit den Reglern drehen, skalieren und in die richtige Lage schieben, dann speichern. Wer mag, gibt dem Modell die Koordinaten gleich mit — die kleine Konvention extras.lv95 ist in der Schnittstellen-Doku beschrieben, dann steht es beim Laden sofort am richtigen Ort.
So wandern Projektstudien, geplante Bauten oder historische Rekonstruktionen ins Ortsbild — und lassen sich mit Sonnenstand und Schatten zu jeder Stunde prüfen.